Proseminar Metaethik

Eckdaten:

Fachbereich:        Philosophisches Seminar, Universität Hamburg

Wann:        Oktober 2013– January 2014, Donnerstags 12–14h

Wo:        Von-Melle-Park 6, Raum 1009

Leitung:         Max Kölbel (www.ub.edu/grc_logos/max-kolbel)

Sprechstunde:        Mittwochs 12–13h oder nach Vereinbarung (per email)

Kursbeschreibung:

Die philosophische Disziplin der Metaethik befasst sich mit dem metaphysischen und erkenntnistheoretischen Status moralischer Urteile. Moralische Urteile sind Urteile darüber, was man tun oder lassen soll, oder darüber, ob eine Handlung moralisch gut oder schlecht ist. . So befasst sich die Metaethik zum Beispiel mit den folgenden Fragen: “Sind moralische Urteile fähig, wahr oder falsch zu sein?”, “Gibt es objektive moralische Tatsachen?”, “Wenn es moralische Tatsachen gibt, können wir diese erkennen?”, “Wenn ja, wie kommen wir zu solchen moralischen Erkenntnissen?”, “Sind moralische Tatsachen reduzierbar auf nicht-moralische Tatsachen?”, “Wenn es keine moralischen Tatsachen gibt, wie sind dann unsere moralischen Urteile und Äußerungen zu verstehen?”.

Das Ziel dieses Proseminars ist es, die Teilnehmer in die wichtigsten Themen und Positionen der gegenwärtigen Metaethik einzuführen.

Der Kurs beginnt mit einer Übersicht Über die gängigen Fragen und Positionen, und einer Klärung der üblichen Terminologie. Dabei hilft Michael Smith’s “The Moral Problem”. Dann befassen wir uns mit G.E. Moores sogenanntem Open Question Argument gegen die Definierbarkeit moralischer Begriffe durch nicht-moralische. Dann werden klassische non-kognitivistische Theorien von Ayer und Blackburn betrachtet, wobei auch das “Frege-Geach Problem” behandelt wird. Es folgen relativistische Positionen von Harman, Wong und Prinz, sowie Mackies Error-Theory, bevor wir uns erklärtermaßen kognitivistischen und realistischen Theorien widmen. Hier werden wir uns Lewis’ Dispositionalismus, McDowells non-naturalism and den Cornell-Realism ansehen.

Die Texte, die in diesem Kurs gelesen und diskutiert werden sind auf Englisch.

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